Programm 2026

Wenn Sie unsere Veranstaltungen im Stadt- und Industriemuseum Rüsselsheim besuchen und mit dem Auto anreisen, parken Sie bitte im Parkhaus "An der Festung" in der Frankfurter Straße (Fußweg ca. 10 Minuten zum Veranstaltungsort in der Festung).
Die Parksituation im Umfeld der Festung und der Opel-Villen ist auf Grund von Bauarbeiten stark eingeschränkt.

Milchstraße 
Ausstellung von
Michael Kalmbach

Michael Kalmbach (*1962 in Landau), deutscher Maler und Bildhauer, studierte an der Städelschule bei Michael Croissant. In seinem Werk setzt er sich teils satirisch-grotesk, teils melancholisch mit zwischenmenschlichen Beziehungen, mit Familie, mit Kind- und Erwachsensein auseinander. Seine Skulpturen werden in komplexen Installationen inszeniert, die einen eigenen Kosmos bilden und wie Staatsgebilde wirken. Kalmbach erhielt u.a. den Karl-Ströher-Preis und stellte in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen aus. Seine Werke sind in renommierten Sammlungen vertreten, darunter das MMK Frankfurt, Kolumba Köln und das Kunstmuseum Basel.

Noch bis zum 8. Februar 2026

Finissage mit Auslosung der Kunsttombola,
Sonntag,  8.2.2026, 11 Uhr 

Ort: Stadt- und Industriemuseum Rüsselsheim, 
Hauptmann-Scheuermann-Weg 4 (Festung), 65428 Rüsselsheim

Der Eintritt ist frei.

Mario Scalla hat die Ausstellung im HR 2 im Rahmen der Frühkritik am 25.11.25 besprochen. Hier geht es zum Beitrag....

Kunst gewinnen...,
mit Glück ins neue Jahr starten

Im Rahmen der Finissage der Ausstellung „Milchstraße“ werden die Gewinnlose aus der Kunsttombola des Kunstvereins gezogen. Es gibt attraktive Preise aus den Bereichen Kunst, Theater, Design, Literatur und Kulinarik zu gewinnen. Die Gewinne, können direkt vor Ort nach der Losziehung mitgenommen werden, gegen Vorlage der entsprechenden Lose.
Ab 11.2. 2026 werden die Gewinnlisten der nicht abgeholten Gewinne auf der Homepage veröffentlicht und können dann gegen Vorlage der Lose im Stadt- und Industriemuseum abgeholt werden.

Sonntag, 8. Februar 2026, 11 Uhr im Stadt- und Industriemuseum Rüsselsheim 

Kunst im Film
"Das schwarze Quadrat"

Zwei Kunstdiebe stehlen das berühmte Gemälde „Das Schwarze Quadrat“ und geraten auf einem Kreuzfahrtschiff in absurde Rollen als Elvis- und Bowie-Imitatoren. Als das Bild verschwindet, beginnt ein turbulentes Spiel aus Täuschung, Kunstfälschung und skurrilen Bühnenauftritten. Eine clevere Krimi-Komödie voller Überraschungen und Humor.

Regie Peter Meister | 2021 |105 m.

Donnerstag, 19. Februar, 2026, 19 Uhr 
Ort: Haus Katharina von Bora, Marktstr. 7, 65428 Rüsselsheim

Der Eintritt ist frei, über eine Spende freuen wir uns.

Atelier zu Besuch mit
Andrey Klassen

Die Werke des in Sibirien geborenen Künstlers Andrey Klassen entführen in mystische Zwischenwelten. Fantastische Gestalten, hybride Figuren und fließende Formen verdichten sich zu schwarz-weißen Palimpsesten. Seine Tuschearbeiten verweisen auf schamanistische Rituale und spirituelle Praktiken, die im Kontrast zur modernen Gesellschaft stehen. Klassen verbindet Romantik, Melancholie und Weltschmerz zu einer poetischen Bildsprache zwischen Licht und Schatten.
Zu der Veranstaltung wird er eine kleine Auswahl seiner Werke mitbringen.

Donnerstag, 12.3.2026, 19 Uhr

Eintritt 7 Euro, für Mitglieder des Kunstvereins frei
Ort: Stadt- und Industriemuseum Rüsselsheim
Hauptmann-Scheuermann-Weg 4, 65428 Rüsselsheim

Eine Kooperation mit dem Stadt- und Industriemuseum 

 

17
April
2026

Backstage – Appearances of Sound

Fotografien von Oliver Leicht

Oliver Leicht gibt fotografische Einblicke ins Innere der Welt der Musik. Vor dem Konzert, während der Probe, im Studio, hinter der Bühne; mit dem Blickwinkel des Instrumentalisten fixiert er Momente aus Alltag und Arbeit, Kommunikation und Zusammenspiel, Konzentration und Entspannung.

Vernissage: Freitag, 17. April 2026 | 19 Uhr
Einführung in die Ausstellung:
Alexandra Lechner, Fotografie Forum Frankfurt

„Appearances of Sound Jazz Orchestra“
Ein für diesen Abend zusammengestelltes 17-köpfiges Ensemble, beinahe ausschließlich bestehend aus Musikern der hr-Bigband, wird Kompositionen von Oliver Leicht spielen.

Ausstellung: 18. April – 28. Juni 2026
Finissage: Sonntag, 28. Juni 2026 | 17 Uhr
Ort: Theater Rüsselsheim
Am Treff 7 | 65428 Rüsselsheim am Main

Eine Platzbuchung ist notwendig. Tickets sind an der Abendkasseoder über das Servicecenter (0 61 42 / 83 26 30) gebührenfrei erhältlich. Bei Online-Buchung fällt eine Gebühr von 2 Euro an.Der Besuch der Ausstellung ist mit einem gültigen Veranstaltungsticket möglich.

Eine Kooperation von: Kultur123 Stadt Rüsselsheim, Kunstverein Rüsselsheim und der Jazz Fabrik Rüsselsheim
 

Lyrik 9 "Natur"

An diesem 9. Lyrikabend wird das Thema Natur literarisch gestaltet. 

 „Die Natur hat uns zu beidem geschaffen, zum Betrachten und zum Handeln.“ (Seneca)

Mit den Möglichkeiten der Poesie werden wir versuchen, Senecas Botschaft in einen aktuellen Kontext zu stellen. Ob klassische Werke oder zeitgenössische Stimmen – Poesie vertieft unsere Wahrnehmung der Umwelt, zeigt neue Perspektiven auf.

Ein Abend voller Gedichte, die Natur in all ihren Facetten lebendig machen.

Mit Thomas Adamczak (Lyrik),  Almut Schwab (Akkordeon, Flöte, Hackbrett) und Frank Zinkant (Gitarre) laden wir zu einer poetisch-musikalischen Reise ein. In  die Welt der Natur, mit ihrer Schönheit und ihren Herausforderungen. 

Donnerstag, 23.4.2026, 19 Uhr 

Eintritt 7 Euro, für Mitglieder des Kunstvereins frei

Eine Kooperation mit dem Stadt- und Industriemuseum Rüsselsheim

Hauptmann-Scheuermann-Weg 4, 65428 Rüsselsheim

Kunst im Film 
"Deutschstunde"

Der Film, basierend auf dem gleichnamigen Roman von Siegfried Lenz, erzählt die Geschichte des jungen Siggi Jepsen, der in der Enge der Nachkriegszeit mit den Schatten seiner Kindheit und den strengen Moralvorstellungen seines Vaters ringt.

Im Zentrum steht die ambivalente Beziehung zwischen Pflicht und persönlicher Freiheit, verkörpert durch den Konflikt zwischen Siggis pflichtfanatischem Vater, dem Polizisten Jens Ole Jepsen, und dem expressionistischen Maler Max Ludwig Nansen, dessen Kunst im Dritten Reich als „entartet“ verboten war. Mit großer emotionaler Tiefe und beeindruckenden Bildern entfaltet der Film ein intensives Drama über Gehorsam, Verantwortung und die zerstörerische Kraft blinder Pflichterfüllung.

Christian Schwochow gelingt es, die Atmosphäre des Romans eindringlich auf die Leinwand zu übertragen: kraftvolle Landschaftsaufnahmen, starke Schauspielerleistungen und eine Erzählweise, die lange nachhallt.

Regie: Christian Schwochow, 2019, 125 m.

Donnerstag, 21. Mai 2026, 19 Uhr 
Haus Katharina von Bora , Marktstr. 7, 65428 Rüsselsheim
Der Eintritt ist frei, über eine Spende freuen wir uns.

Atelier zu Besuch 
mit Caro Suerkemper

Gleich der besonderen Atmosphäre eines Ateliers können die Gäste unmittelbar mit Caro Suerkemper über ihre Kunst sprechen. 

Caro Suerkempers Arbeit bewegt sich entlang der Schnittstelle zwischen Tradition und Subversion, zwischen Schönheit und Irritation. Ihr Interesse gilt dem Ambivalenten – jenen Momenten, in denen historische Formen, gesellschaftliche Rituale und Konventionen zu kippen beginnen und ihre Selbstverständlichkeit verlieren. Dabei verwendet sie die Mittel der „historischen Camouflage“: Sie tarnt ihre Interventionen im Gewand des Vertrauten, um unterschwellige Konflikte offenzulegen – Macht und Ohnmacht, Kontrolle, Begehren, Scham. Der Körper spielt in ihrer Arbeit eine zentrale Rolle. Er ist Projektionsfläche und Widerstand zugleich – mal verführerisch, mal deformiert, mal ironisch gebrochen.
Caro Suerkemper, geb. 1964 in Stuttgart, hat an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe bei Peter Dreher studiert. 

In Rüsselsheim hat sie im Malerviertel für die gewobau die Skulptur „Der Maler Anselm Feuerbach und ein Modell Nanna _Eine Beziehungslandschaft“ realisiert.

Die Künstlerin lebt und arbeitet in Berlin.
Zu der Veranstaltung wird sie eine kleine Auswahl ihrer Werke mitbringen

Donnerstag, 13. August 2026, 19 Uhr

In Kooperation mit dem Stadt- und Industriemuseum

Kunst im Film "Der wilde Planet"

Der wilde Planet ist ein surrealistisch-rauschhaftes Zeichentrickspektakel, das dank seiner Bildgewalt und seines psychedelischen Jazz-Soundtracks einen hypnotischen Sog entwickelt, dem sich niemand entziehen kann. Dieser phantastische Trip durch eine fremde Welt – zugleich eine politische Parabel von hoher Aktualität – wurde 1973 mit dem Spezialpreis der Jury bei den Filmfestspielen von Cannes ausgezeichnet. 

Regie: Rene`Laloux, 1973, Frankreich/Tschechien, 72 m.

Donnerstag, 22. Oktober 2026, 19 Uhr 

Haus Katharina von Bora , Marktstr. 7, 65428 Rüsselsheim

Der Eintritt ist frei, über eine Spende freuen wir uns.

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Jazz-Fabrik Rüsselsheim

Cinema Concetta

Opelvillen Rüsselsheim

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